27.02. Vom Bauhaus zur Standardstadt

Dem Ideal maximaler Rationalisierung und Typisierung folgend

Wie der Name vermittelt, lag anfangs der Schwerpunkt des Bauhauses auf Fragen einer fundamentalen Erneuerung des Wohnens und der Architektur im Zeitalter der Industrialisierung. Erst Ende der 1920er Jahre keimten am Bauhaus mit Lehrkräften wie Ludwig Hilberseimer und Mart Stam Fragestellungen zur Neugestaltung der modernen Stadt auf. Dem Ideal maximaler Rationalisierung und Typisierung folgend, wurde die räumliche und funktionale Planung der Stadt vom Einzelhaus über die Siedlung bis zur Metropole radikal neu gedacht. Diese Ansätze trugen maßgeblich zum Stigma der modernen Stadtentwicklung als seelenlosem Funktionalismus bei. Inwieweit lohnt sich 90 Jahre später und nach der Postmoderne ein kritischer Blick zurück?

 

Dr. Werner Möller | Kuratorische Werkstatt, Stiftung Bauhaus Dessau
 

Veranstaltungsort

HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
Am Sandtorkai 30
20457 Hamburg

Veranstaltungsbeginn

18.30 Uhr